Pressemitteilungen

Kriminalstatistik bestätigt FREIE WÄHLER Forderung

Drucken
Veröffentlichungsdatum

 

 

Die aktuelle Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik mit den Brennpunkten der Wohnungseinbrüche durch die Polizeidirektion Göttingen bekräftigt FREIE WÄHLER einmal mehr. 

dross jens 150px

 

Bereits vor 2 Jahren haben FREIE WÄHLER in Niedersachsen erstmals in einem Positionspapier hingewiesen, dass die niedersächsische Polizei deutlich mehr Personal benötigt. Das gilt sowohl für Beamtinnen und Beamte, wie auch für das Tarifpersonal. Darüber hinaus muss das Laufbahnrecht vereinfacht werden und der Polizeiberuf muss insgesamt attraktiver gemacht werden. Auch die Wiedereinführung eines Weihnachtsgeldes muss hier ein Thema sein.

Nach Ansicht der FREIEN WÄHLER muss vor allem der ländliche Raum wieder mehr Polizei erhalten. „Es ist ein Unding, dass Polizeistationen nur noch mit einem Beamten oder zeitweise gar nicht mehr besetzt sind“, kritisiert der FREIE WÄHLER Bezirksvorsitzende von Südniedersachsen Jens Droß. „Schon aus Gründen der Eigensicherung dürfte das nicht erlaubt sein.“ so Droß weiter. Dass bei Notrufen keine Beamten für einen Einsatz abgestellt werden können, bezeichnen FREIE WÄHLER als absolutes No-Go.

Mehr Personal sorgt für mehr Präsenz und damit verbunden für mehr Prävention. Das wäre der erste Schritt, auch zu mehr Schutz gegen Einbrüche. Gerade in der aktuellen Situation der Bundesrepublik, mit dem hohen Strom an Zuwanderern, wünscht sich die Bevölkerung mehr sichtbare Polizei auf den Straßen, auf den Plätzen und in den Wohngebieten. „Das Sicherheitsgefühl muss dringend erhöht werden“, erklärt Jens Droß. „Allein schon, um dem Ruf nach Bürgerwehren entgegenzutreten“, ergänzt der Vorsitzende. Eine der obersten Aufgaben des Staates, muss die Sicherheit der Menschen und die Sicherung ihres Eigentums bleiben, fordern FREIE WÄHLER. 

Die jetzt durch die niedersächsische Gewerkschaft der Polizei (GdP) ausgesprochene Forderung nach jährlich 1000 Polizeianwärtern, haben FREIE WÄHLER schon zu Beginn des letzten Jahres gestellt.  Da neue Beamten aber  nicht sofort eingesetzt werden können, soll pensionierten Beamten ein Teilzeitangebot für eine Übergangszeit gemacht werden. Jeder Polizeiinspektion könnte eine bestimmte Anzahl von pensionierten Kolleginnen und Kollegen nach den örtlichen Notwendigkeiten zugewiesen werden. Tätigkeiten als Kontaktbeamter im innerstädtischen Bereich, als zusätzlicher Beamter im Innendienst oder als Präventioner bieten sich an. Darüber hinaus werden in Zukunft noch weitere Aufgaben bei der Integration von Flüchtlingen auf die Polizei zukommen, die so abgefedert werden können.

 

 

FW Die unabhängige Kraft
2011.