FREIE WÄHLER Struktur

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Die FREIE WÄHLER Strukturen sind in der politischen Landschaft in der Bundesrepublik einmalig. Sie geben auch parteiunabhängigen Bürgern die Möglichkeit an der politischen Willensbildung teilzunehmen und Einfluss zu bekommen. FREIE WÄHLER treten in Niedersachsen erst ab Landesebene geschlossenen auf. FREIE WÄHLER sind nicht zu verwechseln mit „freie“, „freien“, „unabhängigen“ o. ä. Wählern, Gruppen und Gemeinschaften auf kommunaler Ebene. Allerdings sind die meisten FREIE WÄHLER hier verwurzelt und kommunalpolitisch in ihrer Heimat aktiv.

Grafik FREIE WÄHLER 2 Säulen Modell Download

Hinter dem Namen FREIE WÄHLER verbirgt sich auf der einen Seite die parteiunabhänige Säule der gebündelten Wählergruppen, Bürgerinitiativen und Einzelpersonen in den FREIE WÄHLER Verbänden, die von der Bezirksebene bis zur Bundesebene strukturiert ist (Grafik linke Seite). Ein Bürger kann als Einzelperson Mitglied im FREIE WÄHLER Bezirksverband (Untergruppe des FREIE WÄHLER Landesverband) werden. Der Bezirksverband ist ein nicht rechtsfähiger unabhängiger Verein. Er ist keine Partei. Mitglieder des Bezirksverbandes können aber auch ganze Wählergruppen (WG), Bürgerinitiativen (BI) u. ä. Gruppierungen werden, die auf kommunaler Ebene politisch aktiv sind. Trotz Mitgliedschaft im FREIE WÄHLER Bezirksverband und somit auch im FREIE WÄHLER Landesverband ist der Bürger nicht Mitglied einer Partei und er bleibt unabhängig. Der Bezirksverband ist als Erfüllungsgehilfe für die vielfältigen, erfolgreichen, unabhängigen, freien Wähler, Wählergemeinschaften, Bürgergruppen und -initiativen in den Kommunen zu sehen. Alle FREIE WÄHLER Verbände gehören den jeweils übergeordneten Verbänden an. Sie beraten, informieren und vernetzen ihre jeweiligen Mitglieder. Die Wählergruppen, -gemeinschaften und Bürgerinitiativen auf kommunaler Ebene bleiben dabei völlig autark und unabhängig. Die Verbände fungieren als übergeordnete Kommunikationsplattformen und leisten klassische Verbandsarbeit. Die Verbände können keine Kandidaten aufstellen und somit nicht an Wahlen teilnehmen.

Die zweite Säule im System sind die FREIE WÄHLER Vereinigungen. Ebenfalls von Bezirks- bis auf Bundesebene organsiert. (Grafik rechte Seite). Die Vereinigungen sind und müssen wie eine Partei strukturiert sein, damit Mitglieder als Kandidaten nach Parteiengesetz an Wahlen ab Landtagsebene aufwärts teilnehmen können. Es können nur natürliche Personen Mitglied werden. Ein Bürger erwirbt die Mitgliedschaft der FREIE WÄHLER Bezirksvereinigung und somit gleichzeitig die Mitgliedschaft in der Landes- und Bundesvereinigung. Nun kann er als Kandidat für die Landtags-, Bundestags,- und Europawahl aufgestellt werden und nach seiner Wahl als Abgeordneter in einem Parlament Einfluss nehmen.

In beiden Säulen im FREIE WÄHLER System findet die politische Willensbildung der jeweiligen Mitglieder statt, bzw. wird der politische Wille von den Bürgern an der Basis und aus den Kommunen nach oben getragen. Somit entscheiden die Bürger über die Ausrichtung der FREIE WÄHLER Politik. Der politische Wille wird dann über die Säule der Vereinigungen in die unterschiedlichen Parlamente getragen. Diese Säule ist, wie schon beschrieben, wie eine Partei organisiert, damit die Teilnahme an den Prozessen gesichert ist.

Beide FREIE WÄHLER Säulen sind oberhalb der Kommunen angesiedelt und nehmen nicht am politischen Geschehen auf unterster Ebene teil. Hier wirken die unabhängigen und „freien“ Wählergemeinschaften und Bürgerinitiativen völlig autark und unabhängig. In einigen Regionen Niedersachsens, wo auf kommunaler Ebene keine freien, unabhängigen Wählergruppen aktiv sind, gibt es derzeit Überlegungen auf kommunaler Ebene FREIE WÄHLER Vereinigungen einzurichten. Im Gebiet des Bezirksverbandes Südniedersachsen ist dieses allerdings kein Thema. In den anderen Bundesländern sind FREIE WÄHLER ähnlich strukturiert.

FW Die unabhängige Kraft
2011.