Duderstadt

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Kommentar

 

Was ist bloss aus der Volkspartei CDU in Duderstadt geworden ? Erst flippt ein CDU-Fraktionsvorsitzender bei der Podiumsdiskussion zum Bürgermeister der Stadt Duderstadt lautstark aufgrund eines Zwischenrufes aus. Dann will der Ortsbürgermeister der CDU aus Tiftlingerode die Kommunalaufsicht anrufen , weil die Bürgermeisterkandidatin  Frau von Cramon mit dem Fahrrad durch seinen Ort fahren will. Und nun stellt der CDU Ortsrat durch Herrn Rössing Schmalbach einen Antrag auf Öffnung der Fußgängerzone und führt somit den Autolärm und die Luftverschmutzung durch Autoabgase wieder ein. Ein ehemaliger CDU Vorsitzender und Bundeskanzler hat einmal auf derartige vergleichbare Vorschläge gesagt: "... das ist dumm und töricht... " ! Recht hatte er. Der Vorstoß der CDU mit Vollgas in die Vergangenheit, 30 Jahre und mehr zurück, ist einfach absurd. Es besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Durch Autolärm und Luftverschmutzung wird die öffentliche Wohnraumproblematik garantiert nicht beseitigt. Das ist ein Problem des Denkmalschutzes. Dort müssen die Bestimmungen schnellstens gelockert werden, damit z.B. Wohnungen mit Fahrstühlen bestückt werden können. Oder z.B. mehr Helligkeit in die Wohnungen durch Einbau größerer Dachfenster usw..Es gibt viele Lockerungsmaßnahmen. Die ca. 600 m lange Fußgängerzone ist bestimmt kein Hindernis für Wohnraumnachfrage oder Nachteil für die Geschäfte. Rund um die Fußgängerzone sind sehr nah und ausreichend Parkplätze vorhanden. Den Reichtum wird nicht der ein oder andere Parkplatz vor dem Geschäft in das Geschäft bringen. Der Tourismus ist durch die attraktive Innenstadt sehr gewachsen und man beneidet uns dafür. Die Fußgängerzone muß einfach noch besser aufgewertet werden aber nicht durch Autoverkehr sondern z.B. durch den Antrag der Grünenfraktion eine Familienmeile einzuführen. Das ist zukunftsorientiert und  modernisierungbezogen. Es ist auch ein Unding, dass die Meinung der Duderstädter Bürger nach Befragung nicht mehr respektiert wird. Hier sei die zurückliegende Bürgerbefragung des Ortsrates zur Fußgängerzone erwähnt. Man sprach sich ganz klar für den Erhalt der Fußgängerzone aus. Danach fand eine neue Befragung durch den Stadtrat statt, weil die erste Befragung nicht im Sinne der Mehrheitsfraktion des Stadtrates war. Aber wieder sprachen sich die Bürger für den Erhalt der Fußgängerzone aus. Jetzt geht die Diskussion schon wieder los, wie man der Presse entnehmen konnte. Das ist einfach eine große Missachtung des durchgeführten Bürgerwillens. Die CDU sollte diesen Bürgerwillen endlich einmal achten und respektieren. Das wäre gelebte Demokratie. Man kann nicht einfach einen mehrfachen Bürgerwillen durch einige Ratsmitglieder der CDU umstoßen. Das ist Missachtung der Demokratie.

 

Immingerode, 28.05.2014

 

Rainer Nowak,
Fraktionsvorsitzender Freie Wähler im Ortsrat Immingerode.

 

 

 

Bürgermeisterwahl 04.05.2014

 

Kandidatin der Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger

 

 

 

Name:          Viola von Cramon

Alter:                 44 Jahre

Wohnort:          Waake

Familienstand: verheiratet, 4 Kinder

Beruf:                Dipl. Agrarökonomin          

Partei:               BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Mandate:          2001 - 2006 Mitglied im Samtgemeinderat

     Radolfshausen

                          2003 - 2006 Mitglied im Kreistag Göttingen

                          2009 - 2013 Mitglied im Bundestag

 

Viola von Cramon ist gemeinsame Bürgermeisterkandidatin von der Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger (WDB), der SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN.

 

Mehr Informationen zu Viola von Cramon unter: http://wechsel-gemeinsam-gestalten.de

 
 
Kommentar
 
Tarifabschluß im öffentlichen Dienst belastet Etat
 
Kaum ist ein Tarifabschluss im öffentlichen Dienst abgeschlossen und schon ist das Kostengeschreie groß. "Oh je, die hohe Belastung für die Kommune! Wer soll das bezahlen! Wegen des Zukunftsvertrages müssen wir die Mehrbelastung jetzt durch höhere Einnahmen schnell kompensieren! Und, und , und!"
Die Beschäftigten der Stadt Duderstadt arbeiten seit Jahren am Limit und haben derzeit hunderte von Überstunden. Die jetzt abgeschlossene prozentuale Erhöhung wird doch durch die steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten sofort aufgefressen.
Es ist nur gerecht, dass vor allem die Menschen in den unteren und mittleren Gehalts- und Lohngruppen eine entsprechende Tariferhöhung bekommen. Sie haben es wirklich verdient.
Ob zum Beispiel eine zweistufige Gehaltserhöhung mal ebenso ruckzuck zum 1. Januar 2014 für die Bürgermeister in Niedersachsen per Gesetz sein mußte, halte ich persönlich für einen Skandal. Das sind nachweislich 500 bis 700 Euro im Monat. Die Schlagzeile zum Tarifabschluß der regionalen Nachrichten des Eichsfelder Tageblattes am 03.04.2014, "Tarifabschluß im öffentlichen Dienst belastet Etat...", ist daher unangebracht und ungerecht. Die Schlagzeile sollte eigentlich heißen: " Warum werden kurzfristig ca. 60.000,-- Euro für die Verschiebung der Bürgermeisterwahl in Duderstadt vom eigentlichen Termin 25. Mai 2014 auf den 4. Mai 2014 so einfach mal von der Kommune durch Mehrheitsbeschluss der CDU Ratsfraktion in Duderstadt aus dem Fenster geworfen." Nur weil der amtierende Bürgermeister W. Nolte dadurch noch einmal mit fast 67 Jahren für 7 Jahre kandidieren kann. Wenn jemand das Renten-/Pensionsalter erreicht hat, sollte
er aufhören und Platz für jüngere machen. Das ist der eigentliche Skandal und nicht die Kosten für die Gehaltserhöhungen. Dafür gab es überhaupt kein Handlungbedarf. Das Geld hätte man wirklich sparen können.
 
Immingerode, 04.04.2014
 
Rainer Nowak,
Fraktionsvorsitzender Freie Wähler im Ortsrat Immingerode.

 

 

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist eine weiterer Versuch, etablierte Parteipolitik durch alternative Initiativen davon abzuhalten, mit zweifelhaften Methoden die Euro Krise zu meistern und hauptsächlich uns kleine Steuerzahler später dafür zur Kasse zu bitten.

Die Absicht der Wahlinitiative ist zwar gut, aber viel zu schmalspurig und einseitig für einen neuen Politikansatz.

Die letzte Initiative, die geschafft hat, neue und sinnvolle Politik zu etablieren waren die Grünen Anfang der 80er Jahre.

Alternative für Deutschland sammelt im Augenblick neues Potential in Form von Geld und Persönlichkeiten.

Einige von diesen haben sich von den FREIE WÄHLER abgespalten, weil sie dort schnelle Erfolge erwartet aber nicht bekommen haben.

Die  FREIE WÄHLER sind eine politische Gruppierung, die noch überwiegend auf kommunaler Ebene tätig ist, sich langsam aber stetig  auch auf  Landes- und Bundesebene entwickelt und ein wirklich breit gefächertes und zukunftsweisendes Grundsatzprogramm haben:

http://www.freiewaehler.eu/wp-content/uploads//2012/10/Grundsatzprogramm-Stand-2012-10-20.pdf

Deshalb macht es aus meiner Sicht mehr Sinn, FREIE WÄHLER zu unterstützen als eine neue Initiative.

Duderstadt, 08.04.2013

gez. LOTHAR DINGES

FREIER WÄHLER aus Überzeugung und seit vielen Jahren deshalb auch auf kommunaler Ebene tätig.

 

FW Die unabhängige Kraft
2011.